<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SY-Seraphina &#187; Technik</title>
	<atom:link href="http://www.sy-seraphina.com/category/technik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sy-seraphina.com</link>
	<description>Geschichten vom Wasser...</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Dec 2011 08:54:14 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Seewasserpumpe</title>
		<link>http://www.sy-seraphina.com/2011/04/01/seewasserpumpe/</link>
		<comments>http://www.sy-seraphina.com/2011/04/01/seewasserpumpe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 18:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sy-seraphina.com/?p=391</guid>
		<description><![CDATA[ 
„Ich habe irgendwann eine Neue gekauft, darum wirst Du einfach nicht herum kommen“, meinte
unser Freund aus Zürich. Weiter mit der ständigen Leckage zu fahren, sei auch keine Lösung.
Die Pumpe hat schon leicht geleckt, nachdem der Motor in der Türkei wieder instand gesetzt war.
Mit der Zeit immer mehr, und schließlich musste nach längerer Motorlaufzeit aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="21103Seewasserpu_002" href="http://www.flickr.com/photos/22762788@N02/5535212695/"> <img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5293/5535212695_4e0d1280a9.jpg" alt="21103Seewasserpu_002" width="500" height="332" /></a></p>
<p>„Ich habe irgendwann eine Neue gekauft, darum wirst Du einfach nicht herum kommen“, meinte<br />
unser Freund aus Zürich. Weiter mit der ständigen Leckage zu fahren, sei auch keine Lösung.<br />
Die Pumpe hat schon leicht geleckt, nachdem der Motor in der Türkei wieder instand gesetzt war.<br />
Mit der Zeit immer mehr, und schließlich musste nach längerer Motorlaufzeit aus der Bilge abgepumpt werden. Lästig allemal.<br />
In Cádiz war Zeit für all solche Kleinigkeiten, also nahm ich an einem dieser Tage auch die Seewasserpumpe ab und zerlegte sie. Die beiden Simmerringe sahen im Prinzip nicht so schlecht aus, konnten aber ihrer Bestimmung nicht mehr nachkommen, da die Welle schon abgenutzt war. Eine Nachfrage bei der örtlichen Werkstatt nach dem Preis einer neuen Pumpe ergab – dass ich mich erst<br />
mal auf den Hintern gesetzt habe. Ich wollte doch nur so eine kleine Pumpe, ein simples Teil eigentlich, ohne grosses Drumherum. Der Mechaniker machte mir auch wenig Hoffnung, dass, wenn ein Reparatursatz zu besorgen wäre, dieser soviel billiger wäre wie eine ganze Pumpe. Aber dann waren da Feiertage und die Leute bei den entsprechenden Händlern nicht erreichbar.<br />
Also nahm ich die Pumpe beim nächsten Flug mit nach Deutschland und fragte bei einem Händler dort nach den Preisen. Dies ergab einmal, dass die Pumpe auch dort auf den Cent genau so viel kostet wie in Spanien, und andererseits, dass der Reparatursatz einfach zu besorgen und 300 Euro weniger kostet als das komplette Teil.<br />
Das Umbauen mit den neuen Ersatzteilen ist dabei ein Kinderspiel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sy-seraphina.com/2011/04/01/seewasserpumpe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wellenkupplung</title>
		<link>http://www.sy-seraphina.com/2010/02/26/wellenkupplung/</link>
		<comments>http://www.sy-seraphina.com/2010/02/26/wellenkupplung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sy-seraphina.com/?p=358</guid>
		<description><![CDATA[Bei Umbau und Wiederherstellung der SERAPHINA fiel auf: Korrosionsschäden am Rumpf waren enorm, aber unter  Wasserlinie noch erträglich. Daß einerseits das Boot zu dem Zeitpunkt schon 27 Jahre auf dem Buckel hatte, und andererseits bei den Korrosionsschutzmaßnahmen sowohl von der herstellenden Werft, als auch später vom letzten Besitzer vor uns, alles falsch gemacht wurde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Umbau und Wiederherstellung der SERAPHINA fiel auf: Korrosionsschäden am Rumpf waren enorm, aber unter  Wasserlinie noch erträglich. Daß einerseits das Boot zu dem Zeitpunkt schon 27 Jahre auf dem Buckel hatte, und andererseits bei den Korrosionsschutzmaßnahmen sowohl von der herstellenden Werft, als auch später vom letzten Besitzer vor uns, alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann, und dann auch die elektrische Installation alt, ewig angestückelt und im Ganzen ungeregelt war; dafür hielten sich die Schäden noch in Grenzen.<br />
Die gröbsten Schäden konnten beseitigt werden, oder fielen ohnehin dem Umbau zum Fraß. Was blieb, war der Verdacht auf Potential am Rumpf, zumal eine Minusleitung vom Motorgehäuse an den Rumpf führte. Noch bevor der Innenausbau erneuert wurde, hielt ich mich glücklicherweise moralisch so gefestigt, um an das Thema Neuinstallation der Elektrik heran zu gehen. Maßgeblich daran beteiligt war Wilhelm Greiffs „Stromversorgung an Bord“.<br />
„Minus gehört auf Masse“, diese Kfz-Elektriker Weisheit war auch auf der SERAPHINA verwirklicht und somit auch immer gleich Teil des Problems.</p>
<p>Nachdem alle Kabel neu und zweipolig verlegt waren, eine Schalt- und Verteilertafel eingerichtet, Kapazitäten ordentlich messbar, kam schließlich noch ein – meiner Meinung nach auf einem Stahlboot unverzichtbar – Rumpfkontrollschalter zum Einsatz. Und der brachte auch gleich die ernüchternde Wahrheit: trotz aller Sorgfalt lag immer noch Minusstrom am Rumpf. Sobald die Starterbatterie abgeschaltet wurde, war er weg.<br />
<a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" title="Wellenkupp" href="http://www.flickr.com/photos/22762788@N02/4370457364/"><img  src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4370457364_115d152ae5_t.jpg" alt="Wellenkupp" style="float:left;width:125px;height:90px;padding:15px;border:0;" /></a> Der Motor auf Gummidämpfern, Kabel sorgfältig verlegt, aber aus Ersparnisgründen, und weil so was in der Türkei schon gar nicht zu bekommen war, verblieb immer noch der alte Anlassermotor mit „Minus auf Masse“. Masse in diesem Fall gleich Motor. Das sollte nicht unbedingt sofort zum Problem führen. Jedoch bei genauerer Betrachtung entdeckte ich daß ja die Verbindung Starterbatterie &#8211; Motor – Antriebswelle – Schraube einen perfekten stromführenden Kreislauf ergibt. Also trennen !<br />
Eine elastische Wellenkupplung, die zwar noch eine andere Aufgabe übernimmt würde für unsere Welle etwas über 600 € kosten, die aus Ferrozell – ein  heute fast vergessener Kunststoff &#8211; angefertigte: sehr viel weniger.<br />
Dazu nötig sind Augenmaß, Schieblehre, Zettel Papier und ein vertrauenswürdiger Werkzeugmacher Betrieb nötig, und das sind in unserm Fall die Gebrüder Winkler, die mir schon in der Vergangenheit so manch kniffliges gelöst haben. Die Idee erklären, Vorschläge dazu hören, Material besorgen – nach weniger als einer Stunde konnten sie die Aufgabe angehen. Zwei identische Scheiben aus 20 mm starkem Material, zwischen den Bohrungen mit der Aussparung für den Schraubenkopf nochmal Bohrungen setzen, so daß insgesamt acht Bohrungen im gleichmäßigen Abstand in die beiden Scheiben gesetzt sind. Dann die Scheiben Rücken an Rücken zu einander und um 45° verdrehen, daß einer Bohrung mit Aussparung eine bloße Bohrung gegenüber steht. Zwischen Getriebe- und Wellenflansche setzen, Schrauben stecken, Unterlegscheiben nicht vergessen und Stopmuttern. <a href="http://www.flickr.com/photos/22762788@N02/4370457594/" class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" title="Wellenkupp03"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4052/4370457594_0b1e58fd7a_t.jpg" alt="Wellenkupp03"  style="float:left;width:90px;height:125px;padding:15px;border:0;"  /></a> Spätestens jetzt zeigt sich, ob man ordentlich gemessen hat, denn die Bohrungsdurchmesser des Getriebeflansch sind zu denen des Wellenflansch 0,5 mm unterschiedlich.<br />
Auch wenn die Lage des Motors zur Antriebswelle gut ausgerichtet wurde, ist es von Nöten, die nun acht Verschraubungen nach etwa zehn Betriebsstunden in Fahrt nach zu ziehen. Andernfalls wird sich das Loskommen der Wellenverschraubung durch ein leises aber Zahnweh verursachendes Klingeln Kund tun.</p>
<p>Das Ergebnis der ganzen Aktion ist hervorragend, kein Strom mehr am Rumpf und die zu übertragenden Kräfte werden auch im Vollastbetrieb genommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sy-seraphina.com/2010/02/26/wellenkupplung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

