Archäologische Ablagerungen
Rastlos, heimatlos wie Odysseus, und weiter: an Deck der SERAPHINA stehend kommt man sich auch vor wie auf dem Isthmus von Ithaka. An einer Stelle stehend, sieht man zu beiden Seiten das Meer – und dazwischen Müll.
Dabei wollte ich nur mal eben Ordnung machen, bevor das Boot zwei Monate verlassen wird. Und im besonderen: das Foreship Castle noch mal trocken legen. Der Zwangslüfter darüber hat sich als ungeeignet heraus gestellt, da überkommendes Wasser dort rein läuft und alles darin befindliche näßt. Alles darin befindliche meint: es war bisher das Lager für alles, was man irgendwie oder irgendwann noch braucht, aber im Moment aus den Augen haben will – Foreship Castle eben. Ein wenig heldenhaft fühle ich mich schon, da es mir gelungen ist, zwei gefüllte Einkaufswagen voll Zeug wegzuschaffen.
Mit der Umschichtung anderen Materials an geeignetere Stellen sind das bestimmt hundertfünfzig Kilo, die da vorn nun nicht mehr „in´s Gewicht“ fallen. Zeug genug, um vorn den Wasserpass um einen halben Meter zu korrigieren – rekordverdächtig , mir rauschen jetzt schon die Ohren.



