Lefkas
Ankunft am Tag vor Silvester. Ende des ersten Teils oder nur Station, wer weiß das? Jedenfalls Gelegenheit, inne zu halten und darüber nach zu denken, was denn da eigentlich vor sich geht. Auch Gelegenheit, längst fällige Dinge zu erledigen.
Lange Gespräche mit Freunden, Bestandsaufnahmen. Doch ein Endpunkt, einen Platz für das Boot für die nächsten drei Monate, Flugmöglichkeiten einholen?
Zwei Tage später liegen schon neue Karten auf, der Zirkel wandert, Handbücher aufgeschlagen neben dem Morgenkaffee. Die Angst, fest zu wachsen, nicht mehr los zu kommen sitzt schon im Nacken. Um den Eindruck zu verstärken knallt ein Hoch mit 1031 aufs Wasser, läßt den blanken Winterhimmel auf dem glattesten aller Spiegel prangen – nicht das leiseste Kräuseln.
Zwei Gründe nur, die einen in die Heimat treiben: die Sehnsucht nach dem geliebten Weibe und dann vielleicht, schwindende Barschaft. Der Erste rechtfertigt jede Unvernunft, jede Missetat und jede Flucht; der Zweite, nichts.



