Riss der SY Seraphian
SY-Seraphina

Sonntags auf der Baustelle

Abgelegt unter: Allgemein — Lukas 18. Februar 2007 @ 10:13

Da kam Paul wieder an. Paul ist ein ganz netter, er versucht immer harte Schale, und an allem herumzumäkeln, dabei ist er eine grundherzenssgute Seele, interessiert und immer hilfsbereit. Schaut eben wieder mal vorbei und in seiner motzigen Art beginnt er von irgendwas zu schwatzen.

“Geh, red´ nicht immer von den alten Mist, laß uns mal von was Vernünftigem reden”, sag ich zu ihm.

“Wie meinst´n das?”, wirft Paul ein.

“Na zum Beispiel vom bedingungslosen Grundeinkommen”.

“Was´n das nun schon wieder?”

Ich erkläre ihm das wenige, was ich davon weiß, oder eben davon gehört habe, und spare auch mit meiner Meinung dazu nicht.

Da meint Paul, “kannste mir mal erklären, wie de das wieder finanzieren willst?”

“Na ….

Seltsam ist schon, daß ausgerechnet jene, welche am meisten davon profitieren könnten, gleich danach fragen, wie etwas zu finanzieren wäre. “Was geht dich das an”, frage ich, “warum machen sich nicht die, die dafür bezahlt werden, und auch gewählt wurden, dazu Gedanken”.

Seltsam ist auch, daß sich das so ausnimmt, als müssen Bürger ihren Volksvertretern, die ja immerhin von der Mehrheit gewählt wurden, dafür zu sorgen, das es einem gut gehe und auch dafür vereidigt wurden, z.B. Schaden von einem abzuwenden, vorzurechnen, daß so etwas machbar wäre, statt umgekehrt der gewählte Volksvertreter einem das Gegenteil beweisen muß.

heckfert02.JPGHat eigentlich mal wer daran gedacht, den Volksvertreter seines Wahlkreises auf der Schicht anzurufen und zu fragen, ob dieser heute, bespielsweise schon Schaden von einem abgewandt hat, und wenn Nein, ob er das im Laufe des Tages wohl noch vorhabe, bzw. wann er denn das das letzte Mal gemacht habe.

heckfert01.JPGUnd was ist sonst so los in den Geschichten vom Wasser, oder besser Neuigkeiten von der Baustelle ?

So was wie ein Markstein, will mir scheinen. Das neue Heck ist fertig, dicht verschweißt, zwei vorläufige Luken reingeschnitten und gestern habe ich mir außerdem die Muse erlaubt – es regnete in Bindfäden den ganzen Tag – eine feste Fußrehling in diesem Bereich zu beginnen anzupassen. Nicht einfach so Fußreling, sondern Fußreling mit Akzent.

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